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  |  13. Januar 2018

BER: Noch mal drei Milliarden Euro wanted

Für den Ausbau bis 2030

Es gibt beim BER einfach kein Superlativ mehr: Keine Woche ist es her, als erstmals bekannt wurde, dass im Finanzierungs-Strumpf des Pannen-Airports BER bis zum geplanten Take-off im Oktober 2020 ein sattes, eine Milliarde Euro großes Loch klafft [wir berichteten] – und nun folgt die nächste Horror-Meldung auf dem Fuße: Drei Milliarden Euro sind für den bereits beschlossenen (und notwendigen) Ausbau des Flughafens nach dessen Eröffnung vonnöten. Zusätzlich. Die Berliner Finanzstaatssekretärin und BER-Aufsichtsrätin Margaretha Sudhof hat diese Zahl im Abgeordnetenhaus genannt.

Nach Informationen des „Tagesspiegel“ erwägt die Flughafengesellschaft zeitgleich, die Erweiterung des unglückseligen Verkehrsknotenpunkts in eine getrennte Bau- und Projektgesellschaft outzusourcen – auch um neue Verträge mit strengen Termin- und/oder Kosten-Regeln auf den Weg zu bringen. Das Bemühen mag löblich sein. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Flughafenhafengesellschaft es nach derzeitigem Stand tatsächlich hinbekommen wird, den Hauptstadt-Airport zu einem Zehn-Milliarden-Euro-Projekt explodieren zu lassen – und das alles, um 2030 (läppische) 55 Millionen Passagiere abfertigen zu können. FBB-Aufsichtsratschef Rainer Bretschneider wischte die neuen Zahlen erst einmal vom Tisch und betonte die Priorität der BER-Fertigstellung. Alles andere komme später.
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